Bad Lauterberg, das Südtor zum Nationalpark Harz, ist staatlich anerkanntes Kneippheilbad und Schrothkurort und geprägt durch zahlreiche Fachwerkhäuser in einer intakten Einkaufsstraße, welche jedes Jahr durch die einfallsreichsten Happenings zum Publikumsmagneten wird. Eine Vielzahl moderner Einkaufsmöglichkeiten sorgt für Abwechselung und Unterhaltung.

Die groß angelegte Kurparkanlage bietet ideale Vorraussetzungen für jedermann: ob Wassertreten, Tennis, die ein oder andere Kompaktkur oder ein Besuch in der Gesundheits-Oase mit Physio-Center.

Die verkehrsberuhigte Fußgängerzone von Bad Lauterberg verführt ihre Besucher mit zahlreichen alten Fachwerkhäusern und weiteren optischen Highlights. Eine Vielzahl von gastronomischen Betrieben hält für jeden Gaumen das Richtige bereit.

Spielzeugmuseum

Das Spielzeugmuseum bietet einen Einblick in das Kinderleben von der Geburt bis zum Erwachsenenalter aus der Zeit von 1860 bis 1960. Das beginnt mit Geburtsurkunden und -anzeigen, Kleidung, Spielzeug und Gebrauchsgegenständen von Kleinkindern. Weiterhin wird die Schulzeit dokumentiert: von der Schulbank bis zum Griffelkasten und selbst gefertigten Handarbeiten. Alle Themen sind ergänzt durch Fotos und Illustrationen. Diverse Gegenstände der Alltagskultur wie Kleidung, Möbel und Geschirr werden ausgestellt. An Spielzeug findet man Puppen, Puppenhäuser, Puppenwagen, Kaufmannsläden, Pferde, Eisenbahnen und anderes technisches Spielzeug, Kinderfahrzeuge, Modellautos, Gesellschaftsspiele, Kinderbücher Sportgeräte uvm.

Historischer Besucherstollen

Der Besucher kann den Eisenstein-Suchstollen der Scholmzeche und den vorderen Teil des derzeit auf 200 m Länge befahrbaren „Aufrichtigkeiter Tiefen Stollen“ besichtigen.

Der aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammende „Aufrichtigkeiter Tiefen Stollen“ ist als solcher bereits eine montanhistorische Sehenswürdigkeit. Er wurde in reiner Handarbeit, d. h. mit „Schlägel und Eisen“ in bis zu 4 m Höhe und 1,0 – 1,5 m Breite aufgefahren.

Südharzer Eisenhüttenmuseum

Die Bad Lauterberger Königshütte wurde in den Jahren 1733 bis 1737 errichtet. Die auf dem Hüttenplatz stehenden Besucher werden sich eines besonderen Eindrucks nicht entziehen können:

Trotz vieler Unzulänglichkeiten durch mehrfache Umbauten für den früheren Hüttenbetrieb ist doch ein Hüttenensemble vorhanden, dominiert vom Hüttenbrunnen, das in Norddeutschland einmalig sein dürfte.